New in – Gewürze aus Cambodia

In den letzten zwei Wochen ist es hier ganz schön ruhig gewesen. Das lag vor allem daran, dass ich schon wieder in den Urlaub durfte. Dieses mal ging es nach Kambodscha!

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen für meine Abwesenheit hier noch den ein oder anderen Beitrag vorzubereiten. Hab es aber natürlich im Vorreisestress nicht mehr geschafft.

Nun bin ich aber wieder da und hier kann es weiter gehen!

Kambodscha war ganz großartig, allerdings auch sehr anstrengend. Da wir nur 14 Tage Zeit hatten haben wir ein ordentliches Programm absolviert damit wir auch ein bisschen was zu sehen bekommen. Ich werde noch den ein oder anderen Blogeintrag zu unserer Reise verfassen.

Anfangen möchte ich aber mit meinen Mitbringseln. Da habe ich hauptsächlich bei den Gewürzen zugeschlagen. Ich finde es schön wenn man zu Hause in der Küche noch etwas in Urlauberinnerungen schwelgen kann.

Das kambodschanische Essen ist insgesamt sehr schmackhaft. Die Currys sind etwas milder als die Thai-Currys und ich würde sagen, dass die Küche nicht ganz so abwechslungsreich ist wie die Thai Küche und mindestens genauso fleischlastig. Insgesamt sprechen viele Einheimische einigermaßen englisch so dass man sich mehr oder weniger verständigen kann. Dennoch ist ihnen „vegan“ meistens kein Begriff. Deshalb war ich mir nie ganz sicher ob mein Essen wirklich Fleisch, Ei oder vor allem Fischsaucen frei war. Da musste ich mich auf meine Geschmacksknospen verlassen!

Unser letzter Stopp in Kambodscha war das schöne Städtchen Kampot. Die Region Kampot ist bekannt für ihre Pfefferplantagen und für die Gewinnung von Salz. Und daher stammen auch meine Andenken.

Schwarzer und roter Pfeffer

An einem unserer letzten Tage machten wir eine Tuk Tuk Tour mit verschiedenen Stopps. Einer davon war „Le Plantation“. Dabei handelt es sich um eine Pfefferplantage die ihren Pfeffer biologisch und fair anbaut. Zudem werden dort keine chemischen Dünger etc. eingesetzt. Wir bekamen mit einem Guide eine Führung über die Plantage der uns alles über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung des Pfeffers erklärte. Danach gab es noch die Möglichkeit im dazugehörigen Café eine Erfrischung zu sich zu nehmen und die verschiedenen Pfefferkörner zu probieren. Der Pfeffer schmeckte wirklich toll! Super aromatisch mit einem intensiven Aroma. Deshalb musste auch unbedingt eine Packung roter und schwarzer Pfeffer mit.

 

Kampot Salz

Als unsere Tuk Tuk Tour eigentlich schon fast zu Ende ging legten wir noch einen letzten Stopp an den Salzseen ganz in der Nähe von Kampot ein. Der Zeitpunkt war perfekt gewählt da gerade die Sonne unter ging und alles in ein wunderschönes Licht getaucht wurde. Unser Tuk Tuk Fahrer hat uns versucht mit seinen Englischkenntnissen zu vermitteln wie das Ganze funktioniert. Was ich mitgenommen habe ist, dass das Wasser über einen Kanal vom Meer in die Becken geleitet wird. Dann wird altes Salz zugegeben zum „animpfen“, die Sonne verdampft das Wasser und das Salz kristallisiert aus. Die Becken sind wohl recht ergiebig und es entstehen pro Becken 500kg Salz (hab ich zumindest so verstanden – kommt mir aber ganz schön viel vor!). Allerdings bekommt man für ein Kilo Salz nur wenige Riel (Landeswährung in Kambodscha). Dadurch ist daran nicht viel verdient. Ein Tütchen als Erinnerung musste natürlich mit.

Amok

In einem kleinen Souvenir-Shop in Kampot entdeckte ich einige Gewürze. Das liebe ich ja! Darunter die Gewürzmischung für das kambodschanische Nationalgericht Amok. Dabei handelt es sich um ein mildes Curry was von jeder Familie etwas anders zubereitet wird. Leider normalerweise mit Hühnchen oder Fisch. Zudem ist eigentlich auch immer die typische, kambodschanische Fischsauce darin enthalten. Umso mehr freue ich mich darauf mein eigenes, veganes Amok zuzubereiten.

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Coconut Powder

im gleichen Geschäft habe ich auch das Kokosnusspulver erstanden. Ich dachte es ist perfekt um es unter meine Smoothies zu mischen, zum backen oder vielleicht sogar um in Soßen/Currys den Kokosgeschmack zu verstärken. Ich werde mich einfach mal dran versuchen!

Weißer Pfeffer

zu guter Letzt habe ich noch ein kleines Päckchen weißen Pfeffer gekauft. Diesen gab es auf der Plantage leider nicht und ich wollte unbedingt das volle Sortiment exportieren. Allerdings glaube ich, dass dieser Pfeffer leider nicht von einer Bio-Plantage stammt…

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Das waren sie nun meine kulinarischen Urlaubsmitbringsel. Was bringt ihr euch immer so aus dem Urlaub mit? Den obligatorischen Kühlschrankmagnet habe ich dieses mal leider nicht gefunden.

 

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