Icy Iceland – Roundtrip

Lange habe ich überlegt mit welchem Thema ich meinen Blog starten möchte. Da ich für mich das Reisen entdeckt habe und ich Anfang November wieder das Vergnügen hatte das wunderschöne Island zu bereisen, dachte ich, das ist ein guter Einstand!

Ich habe vor mehrere Berichte über unseren Aufenthalt zu schreiben, deshalb möchte ich mit den ersten fünf Tagen starten. Der Plan war erst fünf Tage über die Insel zu fahren ganz in den Osten und im Anschluss noch fünf Tage im tollen Reykjavik auf dem iceland airwaves festival zu verbringen. Los ging es also am schaurig schönen Halloween von Frankfurt nach Keflavik.

Achso zu unserer kleinen aber feinen Reisegruppe sollte ich vielleicht auch noch etwas sagen. Nach Island flog eine kleine Gruppe aus Freunden und Freundes Freunden. Zu Bestzeiten waren wir dann insgesamt zwölf Leutz. Der Großteil flog von München aus, ich und eine gute Freundin von Frankfurt. Das Besondere für mich an dieser Reise war, dass ich mit sehr guten Freunden unterwegs war die ich aber aufgrund unserer räumlichen Trennung (ich wohne mittlerweile in Hamburg, meine Lieben im süddeutschen Raum) viel zu selten sehe. Umso schöner war es sie mal ausgiebig um mich zu haben!

Zurück zum Airport! Nach einem traumhaften Anflug über die Insel (es empfiehlt sich beim Anflug rechts zu sitzen bei F wie Fenster) gab es große Wiedersehensfreude noch vor dem Gepäckband.

Nach dem Gepäckband wurde der Duty-free Shop gestürmt (Alkohol!!) und der Geldautomat geplündert und dann ging es mit dem Mietwagen weiter in den Osten der Insel, um genauer zu sein nach Hörgsland (http://horgsland.is/). Wir hatten dort für 2 Nächte entzückende Hütten in traumhafter Landschaft.

Wir haben von unseren Unterkünften entweder immer Tagesausflüge unternommen oder sind zum nächsten Ziel gereist mit Stops unterwegs. Der erste Ausflug den wir machten ging in den Katla Geopark und an die schwarzen Strände bei Vik. Nachdem wir im Geopark ganz schön durchnässt wurden hat uns die steife Priese am Strand wieder ordentlich trocken gepustet. Und die Wellen!!!

Am dritten Tag ging es weiter mit dem Ziel Höfn. Unterwegs kamen wir am berühmten jökulksárlón vorbei und haben dort natürlich einen Stop eingelegt. Dabei handelt es sich um eine Gletscherflusslagune am Fuße des Vatnajökull. Der Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas und sein der Gletschersee durch seine Eisberge und schwarzen Strände einfach wunderschön. Ich glaube das ist echt einer meiner Lieblingsplätzchen auf Island. Besonders am Strand wo sich die Wellen an den Eisbergen brechen.

In Höfn verbrachten wir insgesamt auch wieder zwei Nächte in zwei Ferienwohnungen die direkt nebeneinander lagen. Höfn selber ist ein nettes Örtchen im Osten von Island. Höfn = Hafen und der befand sich auch direkt vor unsern Türen.

Von Höfn aus machten wir dank gutem Wetter (!!!) eine kleine Wanderung entlang dem Gletscher Hoffelsjökull. Diesen Tipp hatten wir von der netten Dame aus der Touri-Info erhalten. Und es war ein ganz großartiger Tipp!

Abends hatten wir eigentlich vor zusammen schön entspannt etwas zu kochen, aber dann ist uns ein absolutes Highlight dazwischen gekommen. Wir hatten Nordlichter! Ganz knall grüne, riesige, mehrspurige Nordlichter die am Himmel getanzt haben. Unfassbar schön, unfassbar grün!  Leider habe ich nur schäbige Handybilder von der aurora borealis, aber die lassen immerhin ein bisschen erahnen was sich da am Himmel abgespielt hat.

Am nächsten Tag ging es dann weiter, oder besser gesagt wieder ein Stück zurück Richtung Reykjavik, genau gesagt ging es in die Nähe von Hella. Unsere nächste Station war der Islandpony-Hof Hestheimar (http://www.hestheimar.is/) und ja ich hatte das Vergnügen auf einem plüschigen Islandpony durch die Walachei zu reiten. Mit etwas Stolz muss ich berichten, dass unsere Reisegruppe sogar einen Fluss und einen (Mini-)-Canyon durchquert hat. Allerdings dauert es aufgrund der süßen Babykätzchen etwas bis wir uns überhaupt auf die Ponys konzentrieren konnten um diese startklar zu machen.

 

Nach unserem wilden Ritt ging es quasi fast schnurstracks über die secret lagoon (http://www.secretlagoon.is/) nach Reykjavik. Dort verbrachten wir weitere 5 Tage auf dem iceland airwaves Festival.Die secret lagoon kann ich übrigens sehr empfehlen. Kostet auch jede Menge Eintritt, aber noch lange nicht so viel wie die blue lagoon und man hat den Eindruck es ist tatsächlich noch ein bisschen secret. Auf jeden Fall viel kleiner und schnuckliger als die blue lagoon.

Zu Reykjavik und dem iceland airwaves werde ich euch hier auch noch bei Zeiten eine Berichterstattung abliefern.

Wart ihr schon einmal auf Island? Was habt ihr euch angeschaut? Und wie war das Wetter??? Ich muss ja zugeben, dass das eines der größten Herausforderungen während unseres Aufenthalts für mich war!

1 Comment

  • Wally 8. Mai 2017 at 05:41

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